Rettungsdienst – Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen und -material

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Rettungsdienst – Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen und -material

Sie erhalten Informationen ĂĽber die neuesten technischen Fahrzeugentwicklungen ebenso wie hilfreiche rechtliche und praktische Tipps zur funktionalen Ausschreibung.

Zum Thema

Sie erhalten Informationen über die neuesten technischen Fahrzeugentwicklungen ebenso wie hilfreiche rechtliche und praktische Tipps zur funktionalen Ausschreibung. Erfahrungen aus dem Starkregenereignis 2021 sowie den Vegetationsbränden aus den letzten 5 Jahren für den Rettungsdienst und den Katastrophenschutz bzw. die eigene Sicherheit.
Ergonomie, sichere Lagerung und Entnahme von AusrĂĽstung. Moderne Fahrzeuge stellen fĂĽr den Sonderfahrzeugbau immer mehr Anforderungen an den Auf-/Ausbauer und den Besteller/Betreiber.
Das geht von der Energieerzeugung, deren Speicherung bis hin zum Betrieb an sich. Euro 7 (fĂĽr Pkw) bzw. VII (fĂĽr Lkw) wirft seine Schatten voraus.

Zielsetzung
Die Inhalte vermitteln einen Überblick über die Beschaffung und den Betrieb von Fahrzeugen und Geräten. Die Teilnehmer lernen die damit verbundenen Probleme praxisnah kennen und können so bei geplanten eigenen Anwendungen teure Fehler vermeiden.

 

Teilnehmerkreis

Die Tagung richtet sich an Taktiker/innen und Techniker/innen sowie Werkstattleiter von Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Polizei, Zoll und Energieversorger sowie Mitarbeitende entsprechender Vergabestellen.

Programm

25.11.2026
09:00—09:45
EinfĂĽhrung und Aktuelles
Dr. Ulrich Cimolino
Ing.-BĂĽro Dr. Cimolino
09:45—10:30
Normung im Rettungsdienst – Neues für den Betrieb
Jan Noelle
Rettungsdienst Technik Noelle
10:30—10:45
Kaffeepause
10:45—11:30
Energieplanung moderne Rettungsdienstfahrzeuge
Jan Noelle
Rettungsdienst Technik Noelle
11:30—12:15
Ergonomisches Tragen der AusrĂĽstung, von der Entnahme bis zum Tragen und Abstellen
Joachim Wilms
12:15—13:45
Mittagspause
13:45—14:30
Erfahrungen aus dem Betrieb von Einsatzfahrzeugen des Rettungsdienstes im Gelände bei Flächenlagen, Wartung und Instandhaltung sowie Hinweise für den sicheren Betrieb
Jörg Häusler
Stiftung Bergwacht
14:30—15:15
Refurbishment als Möglichkeit zum Einstieg in die E-Mobilität im Rettungsdienst
Kevin Viktor
Corps Grand-Ducal d’Incendie et de Secours
15:15—15:30
Kaffeepause
15:30—16:15
Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen – Aktuelle Erfahrungen
Dipl.-Ing. (FH) Jörg Balkenhol
Berufsfeuerwehr MĂĽlheim an der Ruhr

Referenten

Torsten Harms
Haas Autovermietung Sonder.-KFZ GmbH
Haas Autovermietung Sonder.-KFZ GmbH, Hamburg
Dipl.-Ing. (FH) Jörg Balkenhol
Berufsfeuerwehr MĂĽlheim an der Ruhr
Abteilungsleiter Technik Stadt MĂĽlheim an der Ruhr, Amt fĂĽr Brandschutz, Rettungsdienst, Zivil- und Katastrophenschutz
Kevin Viktor
Corps Grand-Ducal d’Incendie et de Secours

Abteilungsleiter Instandhaltung Fuhrpark und Gerätschaften, Corps Grand-Ducal d’Incendie et de Secours, Luxemburg

Jörg Häusler
Stiftung Bergwacht
Referent Einsatz / Katastrophenschutz Bergwacht Bayern
Joachim Wilms
Niederkrüchten
Jan Noelle
Rettungsdienst Technik Noelle

Rettungsdienst Technik Noelle, Heide

Dr. Ulrich Cimolino
Ing.-BĂĽro Dr. Cimolino

Ing.-Büro Dr. Cimolino, Vorsitzender AK Waldbrand im DFV, Mitglied im Ref. 3 der vfdb

• FF Pfarrkirchen seit 1981
• Studium der Sicherheitstechnik Universität Wuppertal zum Dipl.-Ing. 1986 – 1991
• Ausbildung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst über die Feuerwehr Düsseldorf, danach dort Festanstellung (1991-12.2024)
• Abteilungsleiter (Ausbildung bis 1998, Technik von 1997- 06.2018)
• Stab für KatS und Wissenschaft ab 07.2018
• Promotion zum Dr. rer. sec. 2014
• Langjährige Mitarbeit in verschiedenen Gremien der Ausbildung, Normung, Einsatztaktik
• Gutachter und Sachverständiger für Technik und Taktik der BOS
• Fachautor
• Honorardozent

Thomas Zawadke

Neu-Ulm

Markus Meyer
Stadt Ratingen Hauptfeuer- und Rettungswache Ratingen
Feuerwehr Ratingen
Dr. Jonas Schubert
DermaPurge GmbH
DermaPurge GmbH, Dresden

Hinweise

Es ist eine begleitende Ausstellung geplant. Fragen dazu richten Sie bitte an Dipl.-Ing. Kai Brommann unter FB5@hdt.de.

Am Abend des 25.11.2026 kann in Essen auf Wunsch der Teilnehmer ein gemeinsames Treffen organisiert werden, um die Fachdiskussionen (auch mit den Referenten und Ausstellern) vertiefen zu können.

Mehr zu diesem Thema

Häufige Fragen und Antworten zur Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen und -material

1. Wie läuft die Beschaffung eines Rettungsdienstfahrzeugs ab?

Die Beschaffung eines Rettungsdienstfahrzeugs erfolgt in mehreren Schritten – von der Bedarfsanalyse über die Erstellung einer genauen Leistungsbeschreibung und die öffentliche Ausschreibung bis hin zur Vergabe, Fahrzeugabnahme und Inbetriebnahme.

Unsere Tagung gibt Ihnen einen fundierten, praxisnahen Ăśberblick ĂĽber den gesamten Beschaffungsprozess und zeigt Ihnen, welche technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Anforderungen dabei zu berĂĽcksichtigen sind. Sie lernen, wie Sie typische Fallstricke vermeiden, wie man Leistungsverzeichnisse und Wirtschaftlichkeitsberechnungen korrekt durchfĂĽhrt und die Schnittstellen zwischen verschiedenen Lieferanten und Auftragnehmern zielfĂĽhrend koordiniert.

2. Welche rechtlichen Vorgaben sind bei der Beschaffung von Rettungswagen zu beachten?

Die Beschaffung von Rettungswagen und anderen Einsatzfahrzeugen beispielsweise für Feuerwehren erfolgt in der Regel nach den Vorgaben des öffentlichen Vergaberechts. Gleichermaßen müssen technische Normen, Sicherheitsanforderungen und geltende gesetzliche Vorschriften berücksichtigt werden.

Um sich innerhalb des streng regulierten rechtlichen Rahmens problemlos zurechtzufinden, vermittelt Ihnen unsere Tagung einen praxisnahen Überblick über die wichtigsten rechtlichen Bedingungen und Prinzipien für Ausschreibungen wie beispielsweise EU-Schwellenwert oder Herstellerneutralität.

3. Welche spezifischen Normen gelten fĂĽr Rettungsdienstfahrzeuge?

Die technische und medizinische Ausstattung von Rettungsdienstfahrzeugen ist streng standardisiert. Zu den wichtigsten Maßstäben zählt die europäische Norm DIN EN 1789: Rettungsdienstfahrzeuge und deren Ausrüstung – Krankenkraftwagen. Diese teilt Fahrzeuge nach ihrem konkreten Einsatzzweck in drei Typen ein:

  • Typ A1 & A2: Krankentransportwagen (KTW) fĂĽr den Transport von Patienten, bei denen keine akute Lebensgefahr zu erwarten ist.
  • Typ B: Notfallkrankenwagen (N-KTW) fĂĽr die Erstversorgung und den Transport von Akutpatienten.
  • Typ C: Rettungswagen (RTW) als mobile Intensivstationen fĂĽr die erweiterte Behandlung und Ăśberwachung von Notfallpatienten.

Beschaffer müssen darüber hinaus ein komplexes Geflecht weiterer Normen und Regeln berücksichtigen, darunter die in DIN 14502 festgeschriebenen Kriterien für Fahrzeugtechnik und Sichtbarkeit, medizintechnische Vorgaben für sämtliche Geräte an Bord nach der europäischen Medizinprodukte-Verordnung u. v. a. m.

Weil die reine Kenntnis der Normen fĂĽr eine rechtssichere Ausschreibung allein nicht ausreicht, zeigt Ihnen unsere Tagung praxisnah, wie Normen sicher in Leistungsverzeichnisse integriert werden, sodass Ihre Beschaffungsprojekte juristisch unangreifbar bleiben.

4. Welche Rolle spielt die Fahrzeugtechnik bei der Beschaffung?

Die Fahrzeugtechnik beeinflusst sowohl Einsatztauglichkeit und (Ausfall-)Sicherheit als auch die Wirtschaftlichkeit von Rettungsdienstfahrzeugen. In der Beschaffung sollte man sich daher mit Themen wie Fahrgestell, Fahrzeugausbau, Antriebstechnik – hier speziell auch Batteriesysteme, Hochvolttechnik, Stromversorgung – sowie digitale Fahrzeugtechnik hinreichend auskennen.

Als Grobeinteilung lässt sich unterscheiden zwischen Sicherheit und Ergonomie, Antrieb und Energiemanagement sowie Konnektivität und Digitalisierung. Wer hierzu und zu vielen weiteren relevanten Aspekten umfassend geschult werden will, trifft mit dem Besuch unseres Seminars eine sehr gute Wahl.

5. Was sind die typischen Fehler bei Ausschreibungen fĂĽr Rettungsdienstfahrzeuge?

Ausschreibungen im Rettungsdienst sind durchaus relativ fehleranfällig. Das erklärt sich aus der besonderen Komplexität, die sich aus den Schnittstellen zwischen Vergaberecht, Fahrzeugtechnik und Medizintechnik ergibt. Folgen können kostspielige Verzögerungen, Rügen oder gar die Aufhebung von Verfahren sein. Hier einige typische Fehler:

  • VerstoĂź gegen die Produktneutralität: Werden Ausschreibungstexte – bewusst oder unbewusst – ohne rechtssichere BegrĂĽndung so formuliert, dass sie beispielsweise exakt auf das Fahrgestell eines bestimmten Herstellers passen, ist die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen RĂĽge wegen versteckter Diskriminierung hoch.
  • Fehlendes Gewichtsmanagement: Ein ebenfalls klassischer Planungsfehler ist das Ignorieren des tatsächlichen Gesamtgewichts. Wenn das Leergewicht sowie der medizinische Ausbau, die AusrĂĽstung, die Besatzung und der Patient nicht exakt kalkuliert werden, droht eine permanente Ăśberladung.
  • Mangelhafte Schnittstellendefinition: Werden die Zuständigkeiten und technischen Ăśbergabepunkte zwischen Fahrgestell-Lieferanten, Aufbauherstellern und Lieferanten fĂĽr Medizintechnik nicht genauestens im Vorfeld geregelt, sind massive Verzögerungen beim Zusammenbau fast zu erwarten.
  • Unklare Bewertungs- und Zuschlagskriterien: Wird der Zuschlag rein ĂĽber den niedrigsten Anschaffungspreis definiert, kann es bei den Folgekosten ĂĽber den gesamten Lebenszyklus (Energieverbrauch, Wartung, Ersatzteilpreise) zu unangenehmen Ăśberraschungen kommen.

Beim HDT lernen Sie, wie man Stolpersteine in Ausschreibungsprozessen vermeidet. Wir geben Ihnen konkrete Werkzeuge an die Hand, die Ihnen helfen, Vergabeverfahren von Anfang an (rechts-)sicher aufzugleisen.

6. Welche Anforderungen muss ein Rettungswagen heutzutage erfĂĽllen?

Ein moderner Rettungswagen muss hohe Patientensicherheit und zuverlässige Medizintechnik mit ergonomischen Arbeitsbedingungen für das Personal und einer sicheren Energieversorgung verbinden. Insgesamt sind die Anforderungen in den letzten Jahren dahingehend massiv gestiegen, dass weit über das sichere Transportmittel hinaus eine autarke, zugleich aber auch voll vernetzte Behandlungsumgebung erwartet wird.

Wichtige Kriterien respektive Treiber des Wandels sind Sicherheit und Ergonomie, Hygiene und Infektionsschutz, Gewichtsmanagement und Zuladung, Antriebstechnik, Telemedizin und Vernetzung.

7. Welche Fahrzeugtypen eignen sich fĂĽr den Rettungsdienst?

In Abhängigkeit vom jeweiligen Einsatzprofil können recht unterschiedliche Fahrzeugkonzepte infrage kommen: Kastenwagen, Van, SUV, Pickup oder Fahrgestelle mit Kofferaufbau. Letztgenannte stellen ein Standardkonzept für moderne Rettungswagen (RTW) dar, verbinden sie doch maximale Raumausnutzung mit der Flexibilität des Austausches beziehungsweise Umsetzens der Koffer nach dem Lebenszyklus des Fahrgestells, was wirtschaftlich von Vorteil ist.

Kastenwagen (Transporter) machen ihren Nachteil des geringeren Volumens dadurch teilweise wett, dass sie kompakter, wendiger und kraftstoffsparender sind.

DemgegenĂĽber kommen Vans, SUVs oder Pickups fast ausschlieĂźlich als Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF), Kommandowagen (KdoW) oder First-Responder-Fahrzeuge zum Einsatz.

8. Welche Kriterien sind bei der Planung der Fahrzeugausstattung entscheidend?

Eine bedarfsgerechte Fahrzeugausstattung berücksichtigt Einsatzprofile und medizintechnische Anforderungen, behält die ergonomische Ausgestaltung und Anordnung aller Elemente im Blick, sieht genügend Stauraum vor und übersieht nicht die bedeutende Rolle von Hygienekonzepten, während gleichzeitig an die zukünftige Erweiterbarkeit gedacht wird.

Das HDT zeigt Ihnen, wie man Fahrzeugkonfiguration und Innenausbau optimal aufeinander abstimmt und wie sich Anforderungen an Sicherheit und Praktikabilität mit den normativen Vorgaben in Einklang bringen lassen.

9. Welche medizintechnischen Ausrüstungsgegenstände gehören zur Ausstattung eines Rettungswagens?

Zur Ausstattung eines modernen Rettungswagens gehört eine Vielzahl medizintechnischer Ausrüstungsgegenstände für die Aufrechterhaltung und Überwachung der Vitalfunktionen von Schwerstverletzten und kritisch erkrankten Patienten, darunter Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, Absaugtechnik und Sauerstoffversorgung. Erst hierdurch werden Rettungswagen zu mobilen Intensivstationen.

Neben der eigentlichen Ausstattung darf aber auch die Frage der (crash-)sicheren Integration aller Systeme in das Fahrzeug nicht auĂźer Acht geraten.

10. Wie lässt sich die Wirtschaftlichkeit bei der Fahrzeugbeschaffung verbessern?

Der reine Anschaffungspreis eines Rettungsdienstfahrzeugs macht meist nur einen Bruchteil der tatsächlichen Gesamtkosten aus. Um Fehlinvestitionen zu vermeiden, verlangt das moderne Vergaberecht zunehmend die Einbeziehung von Lebenszykluskosten.

Eine sinnvolle wirtschaftliche Beschaffungsplanung basiert daher auf einer Reihe von Kostenblöcken:

  • Anschaffungs- und Investitionskosten: Kosten fĂĽr Basisfahrgestell und Aufbau, Sondersignalanlagen, medizintechnische Erstausstattung und Funktechnik.
  • Betriebs- und Verbrauchskosten: Kalkulierte Ausgaben fĂĽr Kraftstoff oder Ladestrom ĂĽber die geplante Laufleistung sowie fĂĽr Reifen und andere verbrauchsabhängige Betriebsstoffe.
  • Instandhaltungs- und Folgekosten: Kosten fĂĽr Wartungsintervalle, UVV-PrĂĽfungen, messtechnische Kontrollen (MTK) der Medizintechnik sowie fĂĽr Ersatzteile ĂĽber den gesamten Nutzungszeitraum.
  • Restwert und Verwertung: Der kalkulierte Wiederverkaufswert des Altfahrzeugs oder die BerĂĽcksichtigung der Option des Austausches beziehungsweise Umsetzens (vgl. Frage 7).

11. Welchen Stellenwert besitzen Nachhaltigkeit und alternative Antriebskonzepte fĂĽr den Rettungsdienst?

Alternative Antriebe, , moderne Batteriesysteme Elektrifizierung und die Nachhaltigkeit von Fahrzeugkonzepten gewinnt auch im Rettungsdienst zunehmend an Bedeutung.

Als eine Brückentechnologie gewinnen beispielsweise Mild-Hybrid-Fahrgestelle an Bedeutung. Diese ermöglichen das Betreiben der stromintensiven Medizintechnik, von Klimaanlage und Heizung an Einsatzstellen ohne den Leerlauf von Dieselmotoren über Stunden hinweg.

12. Wie erstellt man eine Leistungsbeschreibung fĂĽr Rettungsdienstfahrzeuge?

Eine gute Leistungsbeschreibung definiert die technischen, funktionalen und qualitativen Anforderungen an das Fahrzeug möglichst eindeutig. Sie bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Ausschreibung und eine objektive Angebotsbewertung.

Im Rahmen unserer Tagung werden Beispiele und bewährte Vorgehensweisen vorgestellt.

13. Mit welchen neuen Herausforderungen für die Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen und -material ist in nächster Zeit zu rechnen?

Technische Innovationen, veränderte Sicherheitsanforderungen, europäische Regelwerke und neue Umweltvorgaben stellen Beschaffungsverantwortliche regelmäßig vor neue Herausforderungen. Kurz- bis mittelfristig muss man sich insbesondere auf die Umsetzung der neuen Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) sowie auf strengere Cyber-Sicherheitsvorgaben einstellen.

14. Wie kann man auf unvorhergesehene Preissteigerungen oder Lieferengpässe nach der Vergabe reagieren?

Lieferengpässe und volatile Preise gehören derzeit zu den größten Risiken im Beschaffungswesen. Das Vergaberecht setzt nachträglichen Vertragsänderungen jedoch enge Grenzen. Wesentliche Änderungen eines vergebenen Auftrags – etwa nachträgliche Preisanpassungen ohne vertragliche Grundlage – können eine erneute Ausschreibung erforderlich machen. Nur in den gesetzlich vorgesehenen Ausnahmefällen sind Vertragsänderungen ohne neues Vergabeverfahren zulässig.

Um dieses Risiko zu minimieren, sollten Vergabestellen bereits bei der Ausschreibung geeignete Regelungen vorsehen. Dazu gehören insbesondere transparente und objektiv nachvollziehbare Preisgleitklauseln (zum Beispiel auf Basis anerkannter Preisindizes) sowie – soweit vergaberechtlich vorgesehen – Beschaffungsmodelle, welche mehrere Auftragnehmer oder alternative Bezugsquellen einbeziehen.

15. FĂĽr wen eignet sich die HDT-Tagung zur Beschaffung von Rettungsdienstfahrzeugen?

Regelmäßig erweisen sich die hochaktuellen und praxisnahen Vorträge als sehr wertvoll für Taktiker/innen und Techniker/innen sowie Werkstattleiter. Das spiegeln die Feedbacks der Teilnehmenden eindeutig wider.

Im Einzelnen richtet sich unsere Tagung an Mitarbeitende von Rettungsdiensten, Feuerwehren, Hilfsorganisationen, kommunalen Beschaffungsstellen, Vergabestellen sowie an Verantwortliche fĂĽr Fahrzeugmanagement, Einsatzfahrzeuge und Sonderfahrzeugtechnik.

Neben der fachlich-inhaltlichen Qualität zeigen sich Teilnehmende ebenfalls sehr zufrieden im Hinblick auf die hervorragenden Möglichkeiten der Vernetzung und des Austausches mit Fachleuten und Berufskollegen.

Preise

Präsenz-Teilnahme
690,00 €*
FĂĽr HDT-Mitglieder
590,00 €*
Online-Teilnahme
690,00 €*
FĂĽr HDT-Mitglieder
590,00 €*
Behördenvertreter
450,00 €*

mehrwertsteuerfrei, einschließlich veranstaltungsgebundener digitaler Arbeitsunterlagen sowie Catering und Getränken bei Präsenz-Teilnahme

Ausgewählter Termin

Mi. 25.11.2026, 09:00 Uhr —
Mi. 25.11.2026, 17:00 Uhr
Haus der Technik e.V.
Hollestr. 1
45127 Essen
Veranstaltungsnummer: VA26-00249

Ansprechpartner

Organisatorische Fragen:
info@hdt.de
+49 201 1803-1
Fachliche Fragen:
Kai Brommann
K.Brommann@hdt.de
+49 201 1803-251

Infos zu unseren Veranstaltungen

Auf Wunsch konzipieren wir fĂĽr Sie auch spezielle Online-Seminare nach MaĂź sowie virtuelle Inhouse-Seminare fĂĽr Ihr Unternehmens­team.
Nutzen auch Sie die Sommermonate, um Ihr Wissen an ausgesuchten Veranstaltungsorten aufzufrischen oder sich neue Qualifikationen anzueignen. 

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